Einsatz für mehr Lebensqualität im Dorf
Die IG Boningen führte ihre Generalversammlung 2026 durch. Alle traktandierten Geschäfte wurden einstimmig gutgeheissen. Der Verein wird sich weiterhin für eine attraktive und lebenswerte Gemeinde einsetzen.
An der diesjährigen GV Mitte März konnte der Vorstand der IG Boningen, der mitgliederstärksten politischen Kraft im Dorf, elf Vereinsmitglieder und zwei Gäste im Saal des Restaurant St. Urs in Boningen willkommen heissen. Alle statutarischen Geschäfte der Ortspartei wurden einhellig gutgeheissen, so die Jahresrechnung, der Revisionsbericht, die Décharge-Erteilung an den Vorstand, der unveränderte Jahresbeitrag von 40 Franken sowie die Statutenrevision, die es unter anderem erstmals 16-Jährigen ermöglicht, der Ortsgruppierung beizutreten. Ebenfalls bestätigt wurde der Vorstand mit Christian Fravi (Präsident), Rahel Kallweit (Vizepräsidentin), Flavio Marraffino (Aktuar) sowie Stefanie Grolimund, Matthias Wyss, Stefan Wyss und Beat Wyttenbach (Beisitzer); der Vorstand konstituiert sich selbst. Als neue Rechnungsrevisorinnen gewählt wurden Nicole Kappeler-Kainersdorfer und Janine Senti.
Auch wurde der Jahresbericht des Präsidenten Christian Fravi mit Akklamation bestätigt. In diesem hielt er die Verdienste der seit 35 Jahren existierenden Ortspartei fest, so die Mitgestaltung des Dorfweihers und der Schnäggehalle als Teile eines lebendigen Zentrums, das Engagement für Tempo 30 auf der Dorfstrasse, die Initiierung des UNICEF-Labels „Kinderfreundliche Gemeinde“ sowie den Einsatz für eine wiederum direkte Busverbindung nach Olten, die seit Ende 2024 wieder Tatsache ist.
Im Rückblick auf 2025 erwähnte Fravi, dass die IG Boningen eine Homepage „als zeitgemässe Plattform geschaffen“ habe (https://www.ig-boningen.ch/). Die Gemeinderäte, Bürgerräte und Kommissionsmitglieder seien gut in die neue Legislaturperiode gestartet, und der traditionelle „Grillhöck“ Ende Sommer „bildet einen geselligen Anlass, bei dem das Familiäre und das Miteinander im Mittelpunkt steht“. Was die Finanzen anbelangt, hob er die Unterstützung seitens der Bürgergemeinde – insbesondere bei der Sanierung der Schnäggehalle und der Erweiterung des Schulraums – hervor, „wodurch vorerst auf die Erhöhung des Steuerfusses verzichtet werden kann“.
Inskünftig möchte sich die IG für folgende Punkte stark machen: Mehr Lebensqualität für alle Generationen, eine moderne Infrastruktur, solide Gemeindefinanzen mit Weitblick, eine zukunftsfähige Verwaltung sowie die Beschäftigung mit Fusionsfragen, welche „mit Augenmass sowie unter Mitsprache der Bevölkerung“ vonstattengehen sollen, so der Präsident. Für 2026 aufgegleist seien eigene E-Mail-Adressen und eine Cloud-Lösung als Ablage, um den Datenschutz zu gewährleisten. Ferner werden die Mitgliederverwaltung und die Buchhaltung digitalisiert.
